Satzung

 

§ 1

Rechtsform und Name

 

  1. Der Verein führt den Namen „con brio“. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wiesbaden eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name „con brio e.V.“
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Hochheim am Main. Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Wiesbaden.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2

Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit des Vereins

 

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung

a)    des europäischen Kulturgutes Musik, insbesondere im Bereich klassische und ursprüngliche, alte Musik, einschließlich der Förderung entsprechender Veranstaltungen

b)    der Völkerverständigung durch Realisierung des Projektes „Austausch zwischen europäischen Nachwuchskünstlern“: durch Organisation von Auftritten heimischer, insbesondere jugendlicher Musiker im europäischen Ausland und Präsentation von europäischen Nachwuchskünstlern in Deutschland

c)    der Musik als Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen mit klassischer, alter Musik und entsprechenden Veranstaltungen

d)    sozial schwacher Kinder und Jugendlicher, die sich für klassische, alte Musik begeistern, z.B. durch günstige Mietangebote für teure Instrumente, Kostenbe-teiligung bei Teilnahme an Musikveranstaltungen sowie Instrumentalunterricht.

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Mitarbeit im Verein ist ausschließlich ehrenamtlich.
  4. Es darf keine Person durch Aufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 3

Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied des Vereins werden kann jede natürliche Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und jede juristische Person des öffentlichen und privaten Rechts, welche die Zweckerreichung des Vereins fördert.

 

 

 

 

 

 

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  1. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet auf schriftlichen Antrag der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet, dem/der Antragsteller/-in die Gründe mitzuteilen.

Die Aufnahme ist vollzogen, sobald dem Antragsteller eine Bestätigung darüber zugegangen ist und der Mitgliedsbeitrag entrichtet wurde.

  1. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung an.
  2. Die Mitgliedschaft endet, wenn eine der Voraussetzungen für den Erwerb der Mitglied-schaft weggefallen ist oder sich nachträglich herausstellt, dass diese bereits bei Erwerb nicht vorlagen und auch nachträglich nicht erfüllt sind, sowie durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
  3. Jedes Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung austreten, Die Erklärung muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erfolgen. Für die Wirksamkeit ist der Eingang der Erklärung bei dem Vorstand des Vereins maßgebend.
  4. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Mehrheitsbeschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Gegen den Beschluss des Vorstandes, der dem Mitglied schriftlich zugestellt werden muss, kann innerhalb eines Monats nach Zugang Berufung eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung hat abschließend über den Ausschluss zu entscheiden.
  5. Jedes ausscheidende ordentliche Mitglied hat die Beiträge für das laufende Jahr in voller Höhe zu erbringen, auch wenn die Mitgliedschaft vorher endet. Ein Anspruch auf Auszahlung eines Teiles des Mitgliedsbeitrags oder auf irgendwelche sonstigen Leistungen des Vereins besteht bei Beendigung der Mitgliedschaft nicht.

 

 

§ 4

Rechte und Pflichten

 

  1. Die Mitgliedschaftsrechte können von den Mitgliedern nur persönlich wahrgenommen werden.
  2. Die Mitgliedschaft ist beitragspflichtig; der Beitrag ist ein Jahresbeitrag.
  3. Jedes Mitglied ist an satzungsgemäße Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes gebunden.

 

 

§ 5

Organe

 

Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand

 

 

§ 6

Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Angelegenheiten, die nicht durch die Satzung oder durch Gesetz anderen Organen übertragen sind.
  2. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über die

a)    Festsetzung der Vereinstätigkeit für die kommenden zwei Jahre

b)    Entlastung des Vorstandes

 

 

 

 

 

 

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c)    Wahl des Vorsitzenden und der Vorstandsmitglieder

d)    Wahl von zwei Rechnungsprüfern

e)    Satzungsänderungen

f)      Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

g)    Auflösung des Vereins

  1. Vorschläge zur Tagesordnung oder Anträge, die auf der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung gestellt werden sollen, müssen mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin schriftlich unter Angabe der Gründe eingereicht werden.

 

 

§ 7

Einberufung der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstandsvorsitzenden unter Angabe des Tagungsortes und des Termins sowie der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung erfolgt zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung durch Mitteilung per Mail bzw. per Post oder andere zeitgemäße Medien.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn

a)    die Interessen des Vereins es erfordern und der Vorstand es mit Zweidrittelmehrheit beschließt

b)    mindestens 10% der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Tagesordnung beantragen. In diesem Falle muss die Versammlung spätestens innerhalb drei Wochen nach Eingang des Antrages erfolgen.

 

 

§ 8

Beschlüsse der Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist, ohne Rücksicht auf die Zahl der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
  2. Zu Beginn der Versammlung wird ein Mitglied zum Protokollführer für diese Versamm-lung gewählt.
  3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, soweit nicht durch die Satzung oder durch zwingendes Gesetz etwas anderes bestimmt ist. Der Inhalt der Beschlüsse ist im Protokoll festzuhalten.
  4. Das Protokoll unterzeichnen der Protokollführer und ein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied.
  5. Änderungen der Satzung können vom Vorstand oder 50% der stimmberechtigten Mit-glieder beantragt werden. Sie bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
  6. Wahlen erfolgen per Handzeichen, es sei denn, ein Mitglied beantragt geheime Abstimmung.
  7. Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung nur eine Stimme.
  8. Beschlüsse können nur innerhalb von einem Monat nach der Mitgliederversammlung angefochten werden.
  9. Die gewählten Rechnungsprüfer sollen ihr Amt im Rotationsprinzip ausüben. Ein Rechnungsprüfer kann längstens zwei Amtsperioden in Folge gewählt werden.

 

 

 

 

 

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§ 9

Vorstand

 

  1. Der Vorstand besteht aus 5 Personen: dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Kassenwart und zwei Beisitzern.
  2. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.
  3. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. In seine Zuständigkeit fallen alle Geschäfte, die nicht nach Satzung oder Gesetz anderen Organen zugewiesen sind.
  4. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:

a)    Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung

b)    Einberufung der Mitgliederversammlung

c)    Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

d)    Verwaltung des Vereinsvermögens

e)    Erstellung der Jahres- und Kassenberichte

f)      Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern

  1. Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu denen er min-destens viermal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Einladung ergeht durch den/die Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen. Jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Entscheidend ist die einfache Stimmenmehrheit.
  2. Der/die Vorsitzende und sein/ihre Stellvertreter/-in sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt. Bei ihrem Handeln haben sie sich stets von den Zielen des Vereins leiten zu lassen, insbesondere die Satzung, sowie Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes zu beachten.

 

 

§ 10

Auflösung des Vereins

 

  1. Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Hierzu ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  2. Die Auseinandersetzung erfolgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Hochheim am Main, dies es unmittelbar und ausschließlich gemeinnützigen Zwecken kultureller Art zu verwenden hat.